Beginne am Wasser mit Blick auf Kräne, Barkassen und die ersten Fähren. Durchquere das Treppenviertel Blankenese, wo weiße Häuser zwischen Gärten kleben und Pfade zum Strand führen. In Wedel hörst du am Willkomm‑Höft die Hymnen einlaufender Schiffe, ein kleiner Gänsehautmoment. Atme tief durch, rolle weiter über ruhige Uferstraßen und gönn dir kurze Stopps an Buhnen oder kleinen Stränden. Notiere dir Alternativen für stürmische Tage, wenn der Wind die Gischt über die Geländer treibt.
In Stade wartet eine malerische Altstadt mit Wasserarmen, Fachwerk und ruhigen Cafés. Kurz hinter den Deichen beginnt das Alte Land mit Obstbäumen, saisonalen Ständen und Nebenwegen, die sich angenehm langsam fahren. Hier lohnt ein Spaziergang auf dem Damm, ein Foto zwischen Apfelreihen und ein Imbiss in einer Scheune. Halte dich an ausgewiesene Parkflächen, damit die Landwirtschaft ungestört bleibt. Teile gern, welche Hofläden faire, regionale Snacks für die Weiterfahrt anbieten – frisches Proviant macht jede Kurve leichter.
An der Kugelbake spürst du das offene Meer, die Luft ist jodig, die Stimmen leiser. Prüfe Tidenzeiten, bevor du auf befestigten Wegen nahe ans Watt gehst. Ein kurzer Abstecher zur Alten Liebe bringt Schiffe ganz nah. Auf dem Rückweg färbt die Sonne den Deich gold, Schafe ruhen, der Wind wird weich. Plane eine Pause an einem ruhigen Strandkorbabschnitt und rolle danach entspannt nach Hamburg zurück. Verrate uns, wo du den schönsten Sonnenuntergang entlang der Elbe erlebt hast.